Tagesarchive: 2. März 2009

Kann man Krisen lieben?

Krisen sind unmodern, abgesehen vielleicht von der Finanzkrise.
In einer Krise zu sein ist oft mit Scham besetzt, hat den Beigeschmack von Versagen und wird kaum offen thematisiert.
Liegt dies daran, dass in unserer Gesellschaft immer noch der Gedanke herrscht, alles wäre machbar und wer das nicht schafft, ist selbst schuld?

Dabei sind Krisen normal. Jeder Mensch erlebt sie. Das wissen nicht nur Coaches, sondern auch Psychotherapeuten, Ärzte, Pfarrer, Sozialarbeiter und andere, die mit Menschen arbeiten. Doch leider sieht man einem Menschen die Krise nicht an. Dadurch entsteht leicht der Eindruck: “Allen geht es gut, nur mir nicht.”

Aber muss es uns mit einer Krise überhaupt schlecht gehen?

Hier nur von den chinesischen Schriftzeichen zu schreiben, welches Krise und Chance zugleich heißen soll, wäre mir zu einfach. Weiterlesen