Wer nicht weiß ist klug – Erfolg mit Licht

“Selfmademan, Visionär, Avangardist – Johannes Dinnebier ist Lichtplaner und seit über 50 Jahren erfolgreich. Aus seiner ganz eigenen Phantasie heraus entwickelte er sich ohne Ausbildung zum gefragten Experten. Seine ungewöhnlichen Lichtkonstruktionen finden sich in der ganzen Welt und sind faszinierende Beispiele für die Arbeit mit Licht.” – schreibt das Labor für Entrepreneurship über einen Mann, der auch ein interessantes Verhältnis zu Ausbildungen hat.

Im Interview meint Johannes Dinnebier, er hätte zuerst geglaubt, er könne weniger als all die gut ausgebildeten Menschen um ihn herum. Im Laufe der Zeit habe sich das geändert. Er habe bemerkt, daß mit allem, was man mehr lernt, auch die Scheuklappen größer werden, die man anlege. Seine innovativen Ideen habe er entwickeln und umsetzen können, weil er so “vogelfrei” von Wissen gewesen sei.

Sicher hat auch Johannes Dinnebier im Laufe der Jahre viel nützliches gelernt. Aber vielleicht besitzt er ja die Fähigkeit, auch das eigene Wissen und die eigene Erfahrung immer wieder in Frage zu stellen.

In der Systemischen Arbeit ist der Satz “Verstehe nicht zu früh” bekannt. Natürlich: Wissen oder der Glaube zu verstehen, tötet die Neugier und damit die Suche nach Neuem. Was man weiß, ist festgeschrieben und damit nicht mehr entwicklungsfähig.

Und wie das mit dem Wissen so ist, sagte ja schon Sokrates: “Ich weiß, daß ich nicht weiß”
Vielleicht ist Nichtwissen ja gar nicht so verkehrt? In meiner Arbeit ist es manchmal sogar ganz hilfreich!
Hier geht’s zum Interview mit Johannes Dinnebier

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