LebensWert

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Das Sommerloch – geschäftlich eine verlorene Zeit?

| 1 Kommentar

„Hast Du jetzt auch ein Sommerloch?“ – wurde ich heute von einem gelangweilten Bekannten gefragt. „Ich habe gerade nichts zu tun.“ meinte er noch.
Ja, ein Sommerloch, habe ich das eigentlich?

Es stimmt schon, ein Teil meiner Coaching-Kunden ist im Urlaub. Seminare und Workshops finden im Juli und im August auch kaum statt. Da könnte schon Leerlauf entstehen.

Er entsteht aber nicht! Der Sommer ist bei mir, neben dem eigenen Urlaub, die Zeit, in der ich das nächste Jahr vorbereite, beispielsweise neue Projekte ankurble, Workshop-Ausschreibungen verfasse und die Programmhefte zusammenstelle. Außerdem bereite ich die Veranstaltungen des kommenden Herbstes vor und halte, nicht zuletzt, Rückschau auf das erste Halbjahr. Dann muß die Ausrüstung wieder aufgefrischt werden, lernen ist auch angesagt…: Bei mir kommt jedenfalls keine Langeweile auf. Im Gegenteil: Gäbe es diese Zeit nicht, müßte ich sie erfinden! Denn auch die Arbeiten außerhalb des direkten Tagesgeschäftes möchten erledigt sein.

„Wer eine Firma hat, hat immer etwas zu tun!“ sagte vor Jahren ein älterer Kollege zu mir. „Entweder er arbeitet Aufträge ab oder er schafft welche heran.“

Haben SIE auftragsmäßig ein Sommerloch?
Wie nutzen SIE diese Zeit?

Autor: THL

Thomas H. Lemke berät und coacht in Dresden und Leipzig zu beruflichem Erfolg und persönlicher Entwicklung. Schwerpunkte seiner Arbeit: Coaching für den Berufserfolg, GesprächsCoaching, Männerberatung, UnternehmensAufstellungen.

Ein Kommentar

  1. „Gäbe es diese Zeit nicht, müsste ich sie erfinden!”
    Vollkommen einverstanden.

    Man soll nicht immer so hektisch wie möglich arbeiten, sondern ab und zu auch nachdenken, was und warum man eigentlich macht.

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