LebensWert

PersönlichkeitsEntWicklung

Internet easy.

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„Was ist ein BLOG? Wofür nimmt man soetwas?“ – werde ich gelegentlich gefragt.

Deswegen für alle Neugierigen: DAS HIER IST EIN BLOG! – oder ein Weblog, ein Internettagebuch…

Und nutzen kann man es, um andere zu informieren, zum Beispiel über den Fortschritt eines Projektes, tagesaktuell über den Verlauf einer Reise, über die eigene Arbeit, das Hobby und so weiter.

Doch nun einmal langsam

Ein Blog ist eine besondere Art von Internetseite. Meist kann man auf der Startseite Artikel (Beiträge) sehen, geordnet nach zeitlicher Reihenfolge, jeweils den neuesten Beitrag ganz oben. Dadurch hat das ganze den Charakter eines Log- oder Tagebuches. Schreibt der Autor einen neuen Artikel, erscheint dieser ganz oben, die anderen Beiträge wandern jeweils einen Platz weiter nach unten. Dadurch lassen sich mit einem Blog wunderbar Entwicklungen abbilden.

Stellen Sie sich vor…

…Sie haben eine größere Reise vor und möchten von unterwegs gern Ihren Bekanntenkreis über den Verlauf der Tour informieren. Sie können nun an jeder Ihrer Stationen einen Stapel Postkarten an die Lieben daheim verschicken – sehr anstrengend. Oder Sie haben vor der Reise ein Blog angelegt. Dann können Sie an jedem Computer mit Internetanschluß Ihren Tagesbericht in Ihr Blog schreiben. Wenn Sie Ihren Bekannten vor der Reise die Internetadresse gegeben haben, unter der Ihr Bericht zu finden ist, können diese einfach ins Internet gehen und schauen, was es von Ihnen Neues gibt. – Falls Sie einmal keinen Internetanschluß haben, jedoch ein funktionierendes Mobiltelefon, schicken Sie darüber Bilder und Beiträge an Ihr Blog. – Sie schreiben nur einmal und alle können sehen, wo Sie gerade sind. Und außerdem: Wenn Sie nach der Reise daheim sind, ist Ihr Reisebericht schon fertig, spannend und anschaulich wie sonst kaum, da Sie die Beiträge schon direkt am Ort des Geschehens geschrieben haben. Doch das ist nicht alles:

Blog’s zur Projektdokumentation

Bei manchen Projekten ist es sinnvoll und gewollt, regelmäßig über den Projektfortschritt zu informieren. Das kann bei Bauprojekten so sein, um Bauherren und Anleger regelmäßig zu informieren oder bei Projekten im Sozialbereich, um Kontakte zu pflegen und Meinungen der Beteiligten oder Betroffenen einzuholen. Wenn Sie die Blogtechnik dazu nutzen, haben Sie ohne größere Kosten regelmäßig Ihre Information geliefert und geben den Empfängern sogar die Möglichkeit, mit Hilfe der Kommentarfunktion auf Ihre Informationen zu reagieren.

Natürlich eignet sich ein Blog auch, um über Ihre Arbeit zu informieren, Ihr Hobby zu beschreiben oder einfach Tagebuch zu schreiben.

Und das geht ganz leicht!

Blogs können Sie ganz leicht einrichten. Standardvarianten mit einigen Formatierungsmöglichkeiten gibt es zum Beispiel beim zu Google gehörenden Blogger.com oder bei WordPress.com, kostenlos.

Wer es etwas komfortabler möchte, mit eigenem Design und speziellen Funktionen, der kann sich eine Blogsoftware besorgen und sie auf dem eigenen Webspace installieren. Ich nutze und empfehle da WordPress, als kostenlose Blogsoftware. Ein wenig Ahnung vom Internet sollte man bei dieser Variante schon haben. Oder man sucht sich dafür einen Dienstleister, der den Webspace bestellt (unter 5 Euro pro Monat) und das Blog einrichtet.

Kinderleichte Bedienung

Richtig eingerichtet, läßt sich für Sie als Blog-Besitzer das Ganze auf einfachste Art bedienen: Sie besuchen eine Internetseite, loggen sich mit Nutzernamen und Kennwort ein und beginnen nach 2-3 Klicks in einem Texteditor zu schreiben, einfach wie bei Word oder OpenOfice. Dann geben Sie den Beitrag per Klick frei und er erscheint an erster Stelle auf Ihrer Internetseite.

Wenn die Funktionen aktiviert sind, können Sie auch per eMail (z.B. über’s Handy) einen neuen Beitrag schreiben.

Der Komfort

Für die Leser auf Ihrer Internetseite können Ihre Beiträge außer nach zeitlicher Reihenfolge auch nach Stichworten oder in Kategorien sortiert werden. Außerdem gibt es Zusatzfunktionen, die beispielsweise die bei den Lesern beliebtesten Beiträge oder die letzten Kommentare anzeigen.

WordPress für Internetseiten

Auch für „normale“ Internetseite, wo also nicht ständig neue Beiträge hinzukommen sollen, nutze ich WordPress (auch andere Blogsoftware geht dafür). Mit etwas Programmierkenntnissen läßt sich da ein ganz hervorragendes Content-Management-System herstellen, welches die Aktualisierung und anderweitige Veränderung von Inhalten auf einfachste Art und Weise, mit Texteditor, zuläßt.

Einfachste Voraussetzungen für normale Ansprüche

Die heute übliche Blogsoftware macht das Internet interaktiver (durch Kommentar u.ä. Funktionen) und einfacher nutzbar. Um im Internet selbst präsent zu sein braucht man für den Einstieg keine Programmierkenntnisse, spezielle Programme oder ähnliches mehr. Nötig ist ein Computer mit Internetanschluß und ein Browser (InternetExplorer, Firefox …). Die Technik selbst ist weitestgehend intuitiv bedienbar oder gut dokumentiert.

Heimwerker oder Profi?

Wer seine Internetpräsenz für geschäftliche Zwecke auch außerhalb seiner bestehenden Kunden nutzen möchte, sollte sich allerdings schon noch Knowhow in Internettechnik und -marketing holen. Da ist es wie mit dem guten alten Malermeister: Malern kann jeder so, daß es irgendwie ausreicht. Soll das Ergebnis jedoch erhöhten Ansprüchen genügen, braucht es jedoch entweder viel eigene Übung oder einen Fachmann.

Autor: THL

Thomas H. Lemke berät und coacht in Dresden und Leipzig zu beruflichem Erfolg und persönlicher Entwicklung. Schwerpunkte seiner Arbeit: Coaching für den Berufserfolg, GesprächsCoaching, Männerberatung, UnternehmensAufstellungen.

24 Kommentare

  1. Nicht zu vergessen die vielen Plugins, die meist kostenlos im Internet zu finden sind. Damit kann man eine Weblog Software, wie beispielsweise das oben genannte WordPress, auf leichte Weise an die eigenen Bedürfnisse anpassen.

  2. WordPress kann in der Tat in ein mächtiges CMS umgewandelt werden. Dennoch eignet es sich in meinen Augen eher für Einsteiger, da es halt durch im Kern eine Blogsoftware bleibt. Typo3 und Konsorten spielen da in einer anderen Liga, wobei natürlich die Einarbeitungszeit die meisten abschreckt. Weiterer Nachteil von WP: es gibt doch so einige Sicherheitslücken, die bei einem Profi-Projekt einfach nicht existieren dürfen…

  3. Stimmt Max. Ich meinte auch eher eine längere Reise, als einen 14-tägigen (Kurz-)Urlaub.
    Wer beispielsweise 3 Monate um die Welt reist, ein Jahr dienstlich im Ausland ist, als Aupair in Amerika weilt oder einen längeren Bildungsurlaub nimmt, wird mit einem Blog ganz gut fahren.

  4. Hallo Thomas,
    das Problem, die Postkarten aus dem Urlaub durch ein Blog zu ersetzen ist bloß, dass sich die Leute auch dafür interessieren müssen, was man im Urlaub macht. Per Karte wird ihnen das eher aufgedrängt, ohne Karte fragen sie dich nachher: Was? Du warst im Urlaub? Hättest ja mal ne Karte schreiben können :-)))

  5. Sie ich schließe mich ihrem Freund an

  6. Guter einstieg für Leute die nicht wissen was so ein Blog eigentlich darstellt 😛

  7. Blog sind einfach die zukunft daher schön zu lesen !

  8. Ich möchte mir jetzt auch einen eigenen Blog einrichten und denke ich werde auch wordpress nehmen. Eine Alternative namens BBlog ist mir auch noch begegnet. Mal schaun, was sich einfacher installieren lässt.

  9. Sehr schöne Anleitung für den Einstieg. Der Hinweis auf wordpress.com ist auch perfekt, weil es im Moment zumindest aus meiner Sicht einfach die beste Bedienung und die meisten Funktionen bietet. Hinweisen sollte man vielleicht auf die Einschränkung dass keine eigenen Plugins integriert werden können. Das ist manchmal schon schade…andererseits dafür halt auch komplett gratis und praktisch werbefrei! 🙂

  10. Kann mich dem Artikel nur anschließen – was ich auch beachtlich finde, ist wie sehr sich WordPress mit den letzten Releases „professionalisiert“ hat in punkto Stabilität und Zuverlässigkeit. Sehr gespannt bin ich außerdem auf das neue, wesentlich komfortablere Backend, das mit Version 2.7 kommt.

  11. Der Artikel ist sicher hilfreich für Leute die sich auf dem Gebiet nicht so sehr auskennen.

  12. Vielen Dank für die Infos. Ich werde wohl mir doch den Einarbeitungsaufwand für Typo3 sparen…

  13. So ein Blog bietet in der Tat viele Einsatzmöglichkeiten – was mir in den letzten Monaten verstärkt auffällt: immer mehr KMUs setzen auf WordPress als CMS Plattform; und ich denke, dass sich dieser Trend noch verstärkt fortsetzen wird.

  14. Spannend wie viele hier noch 2 Monate später Kommentieren, nur weil ein Post mal nen PR 3 abbekommen hat. Naja, müssten sie selbsteinscheiden, was für KONZEPTE sie verfolgen.
    //Aber ich hab gut Reden mit einem neuen Blog auf ner Subdomain – Naja – Internet easy
    LG:)

  15. Ja, Vanessa. Wenn es nicht zu dreist geschieht…
    Und Sie haben doch auch eine schöne Art gefunden, Ihren Link zu hinterlassen.

  16. Ja! Wenn sie sich auch ein paar Gedanken zum Post machen soll das ja okay sein. Im Prinzip versuch ja jeder nur seinen Bekanntheitsgrad zu Steigen. Nunja, Gute Nacht

  17. Sehr schön geschrieben um Blogs Noch-Nicht-Bloggern das alles schmackhaft zu machen 😉 Weiter so

    LG,

    Spyke

  18. Besonders bei Reisen ist Bloggen genial. Da hast du vollkommen recht. Allerdings lassen Leute das Bloggen wieder, wenn sie zurück sind. Was zum Teil sehr schade ist.

  19. Ich plane gerade ne Art Webmastertreffen in DD. Wäre das was für dich?

    Stanley

  20. Nicht zu vergessen, dass auch Suchmaschinen Blogs sehr gerne haben. Denn Blogs regen zum mitmachen an. Man kann zu jedem Beitrag auch eigene Meinungen abgeben. Somit geht die Vernetzung viel tiefer, als eine „normale“ Webseite gehen kann.

    Ich habe selbst erst vor kurzem einen Blog mit WordPress zum Thema Reisen in Deutschland erstellt und mich hat die enorme Flexibilität mit den vielen vorhandenen Plugins sehr gefreut. Wenn ich da an meine ersten Gehversuche mit einer selbstgebauten dynamischen Seite (PHP) denke und was ich dabei fluchen gelernt habe – da ist WordPress ein Segen dagegen.

    Gruss

    Wanderer

  21. Ich schwöre aus WordPress, es gibt m.e. nichts besseres für die Anfänger. Aber ich habe auch Projekte wo ich ein WordPress Script auf einer eigenen Domain nutze. Hauptsächlich kann man WordPress super als CM System verwenden und mit etwas Kenntnissen den Bedürfnissen anpassen.

    Gruß

  22. Sehr gut und ausführlich geschrieben! Gruß!

  23. Guter Artikel für Leute die sich mit dem Internet noch nicht so gut auskenne, echt sehr hilfreich finde ich.

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