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Kommunikation und Gesprächsführung für Chefs

| 4 Kommentare

Heike Lorenz von „Das Unternehmerhandbuch“ veranstaltet eine Blogparade mit dem Namen „Zur Sache, Chef!“. Dies ist mein Beitrag dazu:

Aufgabe von Chefs ist es, Menschen zu führen und zu leiten – Mitarbeiter während des Arbeitsprozesses und Kunden im Kaufprozess. Dazu müssen sie kommunizieren und Gespräche führen. Deshalb ist Kompetenz in Gesprächsführung nach meiner Ansicht eines der wichtigsten Führungsinstrumente und gerade in kleinen Unternehmen unentbehrlich, allerdings oft unterschätzt.

Wie gut gelingen Ihre Gespräche? Sie wissen doch: es reicht nicht, das Richtige zu wollen oder zu meinen, man muss es auch so rüberbringen, dass es beim Gegenüber ankommt.

Lassen Sie mich Ihnen dazu drei Fragen stellen

gespraechsfuehrung

1: Sprechen Sie zu ihren Kunden und Mitarbeitern oder sprechen Sie mit Ihren Kunden und Mitarbeitern?

Kommunikation heißt soetwas wie „Austausch, Verbindung, Zusammenhang“ – da gibt es in jedem Fall um ein Miteinander. Schlägt sich das in Ihrer Gesprächsführung nieder? Sind Sie offen für die Impulse und Meinungen ihre Gesprächspartner oder sind Sie eher ein Sender vom Typ „Durchreißer“, dem das Empfangen schwer fällt?
Holen Sie sich Rückmeldung von Ihren Gesprächspartnern.
Achten Sie auf eine gute Balance zwischen Senden und Empfangen!

2: Motivieren oder demotivieren Sie mit Ihrer Gesprächsführung?

Geht es ihren Kunden und Mitarbeitern in der Regel nach einem Gespräch mit Ihnen besser oder schlechter?

Wenn Sie Ihre Kunden und Mitarbeiter motivieren, setzen diese Energie frei, die Sie dann lenken können. Wenn Sie sie demotivieren, bleibt die Energie verschlossen oder fließt woandershin. Sie können mit Ihrer Gesprächsführung die Stimmung ihrer Kunden und Mitarbeiter beeinflussen.
Wie gut gelingt es ihnen, dies in ihrem Sinne zu tun?

3: Worauf lenken Sie bei Ihrer Gesprächsführung die Aufmerksamkeit Ihrer Kunden und Mitarbeiter?

Aufmerksamkeitsfokussierung ist eines der wichtigsten Führungsinstrumente. Aus der systemischen Arbeit kommt die Formulierung: „Sie können nicht bestimmen wie und was Ihre Mitarbeiter miteinander sprechen, aber Sie können beeinflussen, worüber sie sprechen!“

Sprechen ihre Mitarbeiter und Kunden zum Beispiel über Ideen und Lösungen oder über Probleme und Schwierigkeiten? Sie können es mit beeinflussen!

Noch ein Beispiel:
Spüren Sie einmal den folgenden Sätzen nach:
Satz A: „Bloß gut, dass es heute nicht regnet.“
Satz B: „Schade, dass heute keine Sonne scheint.“

In meinen Gesprächsführungsseminaren sagen über 80 % der Teilnehmer, dass sie sich bei Satz B besser fühlen, als bei Satz A. Dabei kann Satz A an einem herrlich sonnigen Tag zutreffend sein, während Satz B an einem grauen regnerischen Tag gesagt werden könnte.

Warum das so ist?
In Satz A geht es um Regen. Schon allein wenn dieses Wort nur ausgesprochen wird, gehen bei den Zuhörern im Gehirn die entsprechenden Assoziationen an und es werden die Empfindungen geweckt, die mit Regen verbunden sind.

In Satz B ist von Sonne die Rede. Und wenn die Teilnehmer dieses Wort hören, gehen die mit Sonne assoziierten Empfindungen an. Obwohl eigentlich die Rede davon ist, dass heute gar keine Sonne scheint!

Sie sehen: Allein durch eine etwas durchdachte Formulierung, können Sie an einem trüben regnerischen Tag in Ihrem Gegenüber die mit herrlichem Sonnenschein verbundenen Empfindungen wecken!
Nutzen Sie diese Effekte bereits bewusst in Ihrer Gesprächsführung?
Falls noch nicht, sollten Sie bald damit beginnen!

Es ist nicht nur nützlich, sondern geradezu ihre Aufgabe als Chef, gut zu kommunizieren!

Deshalb ist Kompetenz in Gesprächsführung nach meiner Ansicht eines der wichtigsten Führungsinstrumente und gerade in kleinen Unternehmen unentbehrlich, allerdings oft unterschätzt. Damit beeinflussen Sie Menschen direkt, Auge in Auge oder besser: Aus ihrem Mund heraus zum bewegenden Bild im Kopf ihres Gegenüber. Wecken Sie dir richtigen Bilder!

Kommunikation und Gesprächsführung zu lernen ist ein sehr individueller Prozess, für den man den Austausch mit anderen Menschen braucht. Deswegen empfehle ich Ihnen, neben dem Lesen von Tipps und Tricks, den Besuch entsprechender Workshops und Seminare, wenn Sie sehr effizient lernen wollen zum Beispiel von diesem hier: Gesprächsführung 3.0 kompakt.
Gehen Sie es an!

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Ich wünsche ihnen alles Gute für Ihr Geschäft!

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Autor: THL

Thomas H. Lemke berät und coacht in Dresden und Leipzig zu beruflichem Erfolg und persönlicher Entwicklung. Schwerpunkte seiner Arbeit: Coaching für den Berufserfolg, GesprächsCoaching, Männerberatung, UnternehmensAufstellungen.

4 Kommentare

  1. Sie haben es auf den Punkt gebracht, die Art und Weise, wie man mit jemandem kommuniziert ist sehr wichtig. Es gibt immer eine positive und eine negative Art, sich auszudrücken.

  2. Hallo Herr Lemke,
    erst einmal Danke für diesen tollen Beitrag zu meiner Blogparade!

    Sie haben vollkommen recht, Kommunikation ist das A und O gute Führung und es kann nie schaden, sich darin fortzubilden 😉

    Viele Grüße
    Heike Lorenz

  3. Pingback: Finale - Blogparade „Zur Sache, Chef!“

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