LebensWert

beruflich erfolgreich und persönlich im Gleichgewicht

Manipulieren oder nicht manipulieren?

| 1 Kommentar

Gerald Petersen schreibt über seine Sicht auf den Unterschied zwischen Einflußnahme und Manipulation – sehr gelungen.

Sein vorletzter Satz:

„Ein Mensch, der effektiv kommunizieren will und als Person ernst genommen werden will, wird auf Manipulation verzichten.“

Dem kann ich nur zustimmen, wobei Manipulation gelegentlich schneller zum Ziel führen würde (und führt). Die Frage ist nur: Was kommt danach. Wenn ich herausbekomme, daß ich manipuliert wurde, bin ich sauer und mein Vertrauen ist an dieser Stelle dahin. Ich gehe davon aus, daß dies meinen Gegenüber ähnlich gehen würde.

Fazit: Ich kann verstehen, daß manipuliert wird, weil damit unter Umständen schneller Ergebnisse erreichbar sind, bin mir jedoch sicher, daß Manipulation die Vertrauensbasis zerstört und deswegen längerfristig nicht erfolgreich sein kann oder immensen Mehraufwand (Wiederherstellung der Vertrauensbasis) hervorruft.

Wie sehen Sie das?
Hier geht’s zum Beitrag von Gerald Petersen»

Autor: THL

Thomas H. Lemke berät und coacht in Dresden und Leipzig zu beruflichem Erfolg und persönlicher Entwicklung. Schwerpunkte seiner Arbeit: Coaching für den Berufserfolg, GesprächsCoaching, Männerberatung, UnternehmensAufstellungen.

Ein Kommentar

  1. Du kommst abends ach Hause, Deine Frau, Freundin, Dein Freund, etc. empfängt Dich komplett aufgebrezelt – Du wirst gerade manipuliert.
    Sie/er sagt zu Dir: „Schatz – ich habe heute Dein Lieblingsessen gekocht“ – Du wirst schon wieder manipuliert.
    Denn sagt sie/er: „Wollen wir es uns nachher gemütlich machen?“ – und schon wieder wirst Du manipuliert…..

    Ich weiß nicht – ob Einflussnahme oder Manipulation – eine Metasprachliche Diskussion – was für mich zählt ist das Ergebnis und noch viel mehr, was der Zweck und/oder das Ziel der Manipulation ist.

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