LebensWert

PersönlichkeitsEntWicklung

Neue Frage: "Wie könnte es noch gehen?"

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„Wir müssen das jetzt unbedingt machen, damit wir… “

„Das ist der einzige Weg, um…“

„Wir haben nur diese Möglichkeit…“

Was haben all diese Sätze gemeinsam? – Sie sind in viel weniger Fällen zutreffend, als wir manchmal meinen. Man könnte sogar sagen: Sie stimmen nie!

Es gibt immer eine Alternative. Manchmal hören wir zu zeitig mit dem Denken auf, weil wir die vermeintlichen Konsequenzen einer Alternative nicht tragen wollen. Wer sich traut, trotzdem Beim Weiterdenken stellt man manchmal fest, daß sich neue Möglichkeiten ergeben, ohne die zuerst angenommenen unangenehmen Konsequenzen.

Deswegen: Trauen Sie sich, weiterzudenken. Wie könnte es noch gehen?

Denken kostet ja nichts und schadet nur selten…

PS: Ich habe mir die Frage zur Gewohnheit gemacht. Dadurch kann ich auch scheinbar gut laufende Sachen verbessern. Oder ich erkenne mögliche Schwierigkeiten früher.

Autor: THL

Thomas H. Lemke berät und coacht in Dresden und Leipzig zu beruflichem Erfolg und persönlicher Entwicklung. Schwerpunkte seiner Arbeit: Coaching für den Berufserfolg, GesprächsCoaching, Männerberatung, UnternehmensAufstellungen.

3 Kommentare

  1. Dieses „es gibt da einen Zauberer im tiefen Wald, der Einzige der ein Mittel dagegen hat“ trifft man seit frühester Jugend in Märchen und Phantasiegeschichten an.
    Im täglichen Leben schieben wir wahrscheinlich immer wieder dieselben Probleme auf, bei denen wir schon über längere Zeit keinen spontanen Alternativeinfall hatten. Irgendwann sind die Gedanken dann in tiefen Ackerfurchen gefangen und ein Entweichen umso schwieriger. Über die Überwindung anhaltender Denkblockaden und problemauflockernde Kreativitätstechniken könnte man sich sicher länger unterhalten. Schade daß es in Dresden keine regelmäßigen echten Brainstormingabende gibt.

  2. Nach meiner Erfahrung reicht auch bei tiefen Ackerfurchen eine gute Frage in einem guten Moment, um herauszukommen.
    Manchmal braucht man allerdings ein Gegenüber, welches diese Frage stellt…

  3. ..sicher auch weil man unvoreingenommener an die Problemstellung des Gegenüber herangeht.
    Wenn diese sich nun nichtausufernd regelmäßig austauschen würden, könnten beide zu neuen Sichtweisen gelangen.
    Oder gleich in einer Gruppe bei der man die Antworten eines Vorgängers erweitert, so im Stil von Methode 6-3-5 .

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