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Finanzwoche: Wie organisiert man als Selbständige/r seine Finanzen?

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Diese Woche ist hier im Blog dem Umgang mit Geld, der Organisation der finanziellen Angelegenheiten von Selbständigen oder Inhabern von Firmen und Praxen, gewidmet. Dabei geht es nicht um Geldanlagetipps oder Ähnliches, sondern darum, Strukturen zu schaffen, die den Inhaber unterstützen und damit den geschäftlichen Erfolg – in guten wie in Krisenzeiten.

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Wenn die erfolgreiche Geschäftsfrau mit einem Jahresgewinn im mittleren 5-stelligen Bereich anfängt, am Eis für Ihre Kinder zu sparen, wenn einmal der vergangene Monat im Geschäft schlecht lief, weist das entweder auf übertriebene Sensibilität oder ungünstige Organisation der Finanzen hin.

In meinen Coachings stelle ich fest, dass selbst geschäftlich sehr erfolgreiche und erfahrene Menschen ihre Finanzen zum Teil dermaßen ungünstig (oder: gar nicht) organisieren, dass selbst kleine, im Jahreslauf übliche geschäftliche Schwankungent zu tiefer persönlicher Verunsicherung führen. Die gefühlte Unsicherheit ist wesentlich größer, als die reale.

Das ist in guten Zeiten nur schade, für den Inhaber selbst und auch für die mit ihm lebenden Menschen, seine Partner oder die Familie. In wirklichen Krisenzeiten, kann die für’s Mentale ungünstige Organisation der Finanzen direkt gefährlich sein. Denn Verunsicherung bindet Energie, die dann für die Bewältigung der realen Schwierigkeiten nicht mehr zur Verfügung steht.

Die Organisation der Finanzen im Detail ist natürlich eine sehr individuelle Angelegenheit. Ein paar grundlegende Prinzipien kann man jedoch klar benennen. Deren Anwendung bringt Sicherheit, emotionale Ausgeglichenheit und erhöht damit die Leistungsfähigkeit.

Das wichtigste Prinzip, wenn Sie schon länger selbständig sind:

Denken Sie in größeren Zeitabschnitten!

Verschaffen Sie sich einen Überblick über den Geschäftsgang der zurückliegenden Jahre, aufgegliedert auf die Monate. Vielleicht haben Sie ja schon mehrmals erlebt, das im Januar der Umsatz zurückgeht, um dann im Februar wieder anzusteigen? Dann wäre dies ein wiederkehrendes Muster, mit dem man rechnen kann und muß – und kein Grund für Panik und Existenzängste.

Oder haben Sie immer am Monatsbeginn den höchsten Umsatz, der dann zur Monatsmitte hin abfällt und zum Ende wieder ansteigt? Wer da nur auf die Tageszahlen sieht, fährt emotional Achterbahn.

Denken Sie in größeren Zeitabschnitten, erkennen Sie wiederkehrende Muster und rechnen Sie mit ihnen.
Das bringt Ruhe und wichtige Erkenntnisse, setzt Kraft frei und unterstützt sie, ihr Geschäft voranzubringen.

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Autor: THL

Thomas H. Lemke berät und coacht in Dresden und Leipzig zu beruflichem Erfolg und persönlicher Entwicklung. Schwerpunkte seiner Arbeit: Coaching für den Berufserfolg, GesprächsCoaching, Männerberatung, UnternehmensAufstellungen.

Ein Kommentar

  1. hmmm, ich weiss was gemeint ist

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