LebensWert

beruflich erfolgreich und persönlich im Gleichgewicht

Raus aus dem Kopf – rein ins Notizbuch. Und: So gewinnt man Kunden für sich

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Ich bin ein Fan vom Aufschreiben. Immer und überall trage ich Papier und Stift mit mir herum. Das Aufschreiben hilft mir, meinen Kopf frei zu halten für das, was ich gerade tue.

Kommt mir während eines Gespräches, bei der Arbeit oder beim Spazierengehen beispielsweise der Gedanke „Das … wolltest Du noch machen“ oder „Die Idee könntest Du dort… nutzen“, dann notiere ich mir die Gedanken kurz in Stichpunkten und kann mich dann wieder ganz Dem widmen, was ich gerade tat. Kein: „Oh, das muss ich mir jetzt merken“ oder so.

Alles nach dem Motto: „Raus aus dem Kopf. Rauf auf’s Papier. Und der Kopf ist wieder frei.“

Wenn dann wieder Zeit ist, gehe ich die Notizen durch, sortiere und arbeite sie ab. Was mich immer wieder einmal beschäftigt ist: Wo notiere ich die Sachen am Besten? Bin ich mit Tasche unterwegs, ist mein Tempus mit Palm und Papier dabei. Wenn ich allerdings in leichter Kleidung spazierengehe, will ich das Ding nicht mitschleppen. Manchmal stecke ich mir dann ein paar A6 Karteikarten mit einem kurzen Bleistift in die Hosentasche.
notizbuecher
Vor einigen Wochen habe ich nun etwas neues entdeckt: Roland Kopp-Wichmann empfiehlt in seinem Buch “Ich kann auch anders – Psychofallen im Beruf erkennen”, dass ich gerade durcharbeite, sich für die Übungen ein kleines Logbuch zuzulegen, beispielsweise von Moleskine. Das habe ich getan und ich komme mit dem Büchlein mit Papiertasche für kleine Zettel und Gummiband wunderbar zurecht.

Da lag der Gedanke nahe mir soetwas auch für meine Notizen zuzulegen. Allerdings: Moleskine Notizbücher sind mir für meine Alltagsnotizen mit mindestens 11 € zu kostenintensiv. Ich habe jetzt aber eine schöne Alternative gefunden: Notizbücher, zu kaufen beim Zeichen-Center Ebeling, zwar blanko, also ohne Zeilen oder Kästchen, jedoch in verschiedenen Farben, mit Gummiband und Zetteltasche.
Hier geht’s hin

Und der Service stimmt!
Die erste Lieferung kam nicht bei mir an. Das Zeichen-Center hat die Bücher wohl losgeschickt, der Paketbote hat auch vermerkt, er hätte sie mir persönlich ausgehändigt – hat er aber nicht.
Nach einem Anruf bei der Hotline hat sich sofort jemand gekümmert und heute kamen die Bücher bei mir an. Es gab kein Herumdiskutieren oder ewiges Warten. – So fühle ich mich als Kunde gut behandelt!

Lektion im guten und professionellen Umgang mit Kunden
Ich bin mir gar nicht sicher, ob der Versender das Risiko der Verschwindens der Ware trägt oder ich als Kunde. Fakt ist: Ich habe bestellt und nichts bekommen und wäre auf den Shop sauer, wenn das nicht geklappt hätte. Jetzt, wo ich so unkompliziert die Nachlieferung bekam, bin ich gut auf den Shop zu sprechen, empfehle ihn und werde auch in Zukunft, wenn ich etwas brauche, in den Katalog schauen.
Jetzt habe ich nicht nur meine Notizbücher, sondern auch ein schönes Beispiel für meine Klienten, wie man Kunden für sich gewinnen kann.

Wie gehen Sie mit Ihren Kunden um, wenn einmal etwas schiefgeht – auch wenn Sie es nicht selbst vermasselt haben?
Übernehmen Sie die Verantwortung?

PS: Die Rezension zum Buch „Ich kann auch anders“ gibt’s jetzt hier

Autor: THL

Thomas H. Lemke berät und coacht in Dresden und Leipzig zu beruflichem Erfolg und persönlicher Entwicklung. Schwerpunkte seiner Arbeit: Coaching für den Berufserfolg, GesprächsCoaching, Männerberatung, UnternehmensAufstellungen.

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