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Systemisches Arbeiten wirkt hervorragend: Systemische Therapie wissenschaftlich anerkannt

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Da freut sich das Systemiker-Herz:
Das Systemische Arbeiten wurde am Beispiel der Systemischen Therapie untersucht. Dass dabei die wissenschaftliche Anerkennung heraus kam, ist nett.
Mich, als Mitglied der systemischen Gesellschaft und überzeugtem Anwender des systemischen Handwerkszeugs bei Coaching und Beratung, freut besonders, was noch bestätigt wurde:
– hoch wirksam
– besonders kostengünstig
– gute Langzeitwirkung

…für mich und meine Coaching-Klienten nichts Neues, aber man freut sich natürlich über etwas Bestätigung. 🙂

Hier noch Auszüge aus der Erklärung der Deutschen Gesellschaft für Systemische Therapie und Familientherapie (DGSF) und der Systemischen Gesellschaft (SG)
Der Wissenschaftliche Beirat Psychotherapie (WBP) hat sich mit der Systemischen Therapie befasst und festgestellt, dass die Systemische Therapie sowohl für die Psychotherapie Erwachsener als auch für die Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie die vom Beirat definierten Voraussetzungen für die wissenschaftliche Anerkennung erfüllt.

Neben der hohen Wirksamkeit des Verfahrens nach Ende einer Therapie ist eine gute Langzeitwirkung nachgewiesen: In Kontrolluntersuchungen zeigt die Systemische Therapie bis zu vier Jahren nach Abschluss der Therapie bessere Ergebnisse als konkurrierende Verfahren. Außerdem ist die Abbruchrate geringer.

Die Systemische Therapie ist darüber hinaus ein besonders kostengünstiges Therapieverfahren aufgrund einer vergleichsweise geringen Sitzungszahl. Durch die „Mitbehandlung“ des sozialen Umfeldes kommt es zudem auch bei den Angehörigen des Patienten zu positiven Effekten. Systemische Therapie kann somit zu erheblichen Kosteneinsparungen im Gesundheits- und Sozialsystem beitragen.

Hier kommen Sie zu meiner Systemischen Beratung
Und hier zum DISA mit Weiterbildungen im Systemischen Arbeiten

Autor: THL

Thomas H. Lemke berät und coacht in Dresden und Leipzig zu beruflichem Erfolg und persönlicher Entwicklung. Schwerpunkte seiner Arbeit: Coaching für den Berufserfolg, GesprächsCoaching, Männerberatung, UnternehmensAufstellungen.

2 Kommentare

  1. Als ich diesen Beitrag gelesen habe, klang es irgendwie schon komisch. Es geht ja immer noch um Menschen und diese kann man nicht in ein System stecken, denn Menschen sind doch alle unterschiedlich. Jetzt würde ich gerne wissen, wie ich mir das denn so vorstellen muss. Denn so was steht nicht drin. Es steht war da, dass große Erfolge erzielt werden, aber mit was? Kann mir das jemand genauer erklären? Wie funktioniert das denn. Details möchte ich nicht haben. Nur einen groben Überblick.

  2. Ich glaube, daß das komisch klingen kann – ist eben auch ein bißchen fachchinesisch. Mit ganz kurzen Worten könnte man sagen: Systemisches Arbeiten betrachtet die Menschen nicht isoliert von Ihrem Umfeld, sondern nimmt das Beziehungsgefüge in dem sie leben in die Gestaltung von Lösungen mit hinein.

    Man sagt also nicht: „Das Kind ist trotzig. Das muß sich ändern.“, sondern fragt: „Wann ist es trotzig? Wer tut dann gerade was? Und wer tut was, wenn es nicht trotzig ist? Wie könnte man es einladen, ein anderes Verhalten zu zeigen?“

    Dabei geht es viel um Wertschätzung und Wechselwirkungen von Verhalten. Und das wirkt.

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