LebensWert

PersönlichkeitsEntWicklung

Was hat Marketing mit Therapie zu tun?

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Was ist eine der ersten Fragen unter Männern?
„Und, was machst Du so?“
Und was ist damit gemeint? – Die Frage nach der beruflichen Tätigkeit (als wäre der Beruf das Einzige, was „man so macht“)

So geschah es auch während unseres wunderschönen Fahrrad-Zelt-Familienurlaubes während einer zweitägigen Schlechtwetterpause in Neuzelle.

Mein Gegenüber fragte dann weiter: „Marketingberatung und Ausbildung in systemischer Beratung und Familientherapie – wie paßt denn das zusammen?“

Ja, wie paßt das zusammen? – Da mir die Frage schon öfter gestellt wurde, hier die Antwort:

Im Gespräch über’s Marketing eines kleinen Unternehmens stellt sich oft bald heraus, daß die Unternehmer (auch selbständige und freiberufliche Therapeuten, Berater und Künstler gehören dazu) viel mehr wissen, als sie tun. Beim Ausarbeiten mancher Idee stellt sich heraus: So unbekannt ist sie im Grunde den Klienten gar nicht. Aber es besteht beispielsweise eine Scheu, sie umzusetzen oder eine Abneigung, sich im Wettbewerb zu bewegen. – Und da kommt gelegentlich der Punkt, wo es wenig sinnvoll ist, über Rezepte und Lösungen für die berufliche Zukunft nachzudenken. Wo es vielmehr geboten scheint zu schauen: Was ist denn da, mit der Scheu oder der Befürchtung. Was steht dahinter? Und auch: Wo kommt sie her?

Das Sprichwort, daß der Fisch zuerst am Kopf anfängt zu stinken, zeigt für große Unternehmen, daß zuallererst in den Führungsetagen „gekehrt“ werden muß. – In kleinen oder gar Einzelunternehmen gibt es nur den Kopf. Und: Der Kopf ist ein ganzer Mensch! Mit einer Vergangenheit und mit einem Umfeld (Familie, Freunde etc.). Wenn’s da in einem Lebensbereich klemmt, werden schnell auch die anderen beeinträchtigt. Und wenn die schlechte Form des einen Mitarbeiters im Großunternehmen durch die Topform eines anderen ausgeglichen werden kann, ist in kleinen Unternehmen gleich das Ganze oder ein Großteil betroffen.

Was das heißt? Im kleinen Unternehmen muß es dem Unternehmer gut gehen, wenn es dem Geschäft gut gehen soll. Und wenn es dem Unternehmen nicht gut geht, kann ein Teil der Lösung darin liegen, dafür zu sorgen, daß es dem Chef (rundum) gut geht.

Doch wer kommt schon zur Beratung, wenn es ihm „nur“ persönlich schlecht geht? – Oft wird erst Hilfe gesucht, wenn die Gesundheit gar zu sehr leidet oder die (Unternehmens-)Zahlen nicht stimmen, die „harten Fakten“. Oder?

Deswegen gehört zur Marketingberatung gelegentlich persönliches Coaching und manchmal hat sie auch etwas mit Familientherapie zu tun.

Also, liebe Klein- und Einzelunternehmer:
Sorgt gut für Euch!
Wartet nicht erst, bis Euer Unternehmen schlecht läuft.
Wenn der Haussegen schiefhängt oder Eure Stimmung nicht mehr stimmt, holt Euch Hilfe, kommt zur Beratung oder zum Coaching.

Dann dreht sich die Marketingberatung ums reine Marketing (und macht mehr Spaß)!

Alle, die vor der Gründung ihres Unternehmens bzw. noch in guten Zeiten zur Marketingberatung kommen, sind natürlich auch willkommen!!!

Autor: THL

Thomas H. Lemke berät und coacht in Dresden und Leipzig zu beruflichem Erfolg und persönlicher Entwicklung. Schwerpunkte seiner Arbeit: Coaching für den Berufserfolg, GesprächsCoaching, Männerberatung, UnternehmensAufstellungen.

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