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Zeitplanung: Wochenplan

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Flexibel und entspannt arbeiten mit der Wochenplanung, statt eingezwängt und ausgeplant vom Tagesplan

Zeitplanung ist so eine Sache – viele Rezepte und Ideen, aber was funktioniert wirklich? Hier stelle ich meine Wochenplan-Technik vor.

Früher, als rechenschaftspflichtiger Angestellter, habe ich mit Tagesplänen gearbeitet.
Nach Beginn meiner Selbständigkeit bemerkte ich jedoch, dass ich die aufgestellten Pläne immer weniger einhalte. Wieso sollte ich auch? Das war ja gerade ein mir wichtiger Vorteil der Selbständigkeit, dass ich „mein eigener Herr“, also auch Herr über meine Zeit, sein konnte.

Also machte ich damit ernst und verzichtete (fast) ganz auf Zeitplanung. Termine mit anderen Menschen hielt ich ein. Ansonsten hatte ich eine riesige Todo-Liste und arbeitete an dem, wonach mir gerade war. Ein herrliches Leben! – Allerdings: Nach einer Weile kam die Ernüchterung. Ich hatte zwar viel geschafft – an manchen Stellen. Ein paar Sachen, deren Erledigung mir weniger gefiel, waren allerdings liegengeblieben. Das Ergebnis: Eine fast existenzbedrohende Schieflage!
Mir wurde deutlich, dass es ganz ohne Zeitplanung (für mich) auch nicht geht. Ich blieb immer irgendwie an bestimmten Tätigkeiten hängen und andere verlor ich aus den Augen.

Was also tun? Wie konnte ich einerseits flexibel bleiben und damit den Spaß an der Arbeit behalten und andererseits sicherstellen, dass mir nichts Wichtiges aus den Augen fällt?

Ich fing an zu recherchieren wie andere das machen, probierte aus, experimentierte herum und entwickelte im Laufe der Jahre ein Wochenplanungs-System.

Das Wochenplan-System basiert darauf, dass die anfallenden Tätigkeiten Bereichen zugeordnet werden. Für jeden der Tätigkeitsbereiche reserviere ich in jeder Woche einen Zeitabschnitt. Was ich in dieser Zeit erledige, ist vorher nicht festgelegt, da bin ich frei. Allerdings lese ich auf jeden Fall die speziell für diesen Tätigkeitsbereich angelegte Todo-Liste und damit rutscht mir nichts mehr völlig aus den Augen.

Ein- bis zweimal im Jahr erstelle ich einen Wochenmasterplan, sozusagen einen Plan der durchsschnittlichen Woche, in dem ich festlege, wieviel Zeit ich für jeden Tätigkeitsbereich pro Woche einplane und wann in der Regel diese Zeit im Wochenverlauf ist.
Mit Hilfe des Wochenmasterplanes und meines Kalenders plane ich dann jeweils am Freitag oder am Sonntag die kommende Woche konkret im aktuellen Wochenplan.

Wer Genaueres wissen will: Es gibt…

2 Videos zur Wochenplanung

1. Wochenmasterplan – die Grundlage für die Wochenplanung

Direkt bei Youtube: Wochenmasterplan – die Grundlage für die Wochenplanung

2. Der Wochenplan

Direkt bei Youtube: Der Wochenplan

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Autor: THL

Thomas H. Lemke berät und coacht in Dresden und Leipzig zu beruflichem Erfolg und persönlicher Entwicklung. Schwerpunkte seiner Arbeit: Coaching für den Berufserfolg, GesprächsCoaching, Männerberatung, UnternehmensAufstellungen.

Ein Kommentar

  1. Mein Name ist Mathias, bin 17 Jahre alt und gehe in die elfte Klasse eines Wirtschaftsgymnasiums. In der letzten Zeit hatte ich viel Stress aufgrund von Zeitmangel, schlechten Zensuren und den ständigen Konflikt, die Schule, meinen Nebenjob und Sport unter einen Hut zu bekommen.
    Ihr Video zum Wochenmasterplan hat mir sehr dabei geholfen meinen Tag besser zu strukturieren.
    Vielen Dank für Ihre Mühe, die Hinter den Videos steckt! Ein Paar haben mir geholfen mehr über mich, meine jetzige Situation, und wie ich diese besser bewältigen kann nachzudenken.
    Machen Sie so weiter wie bisher!

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